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Kongress forderte Trump auf, US-Truppen wegen russischer Drohung nicht aus Deutschland abzuziehen.

Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, fast 10.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen, hat auf dem Kapitol-Hügel eine stark negative Reaktion ausgelöst.

Wie CNN berichtet, haben am Dienstag rund 20 Abgeordnete des Ausschusses für Streitkräfte des Repräsentantenhauses einen Brief an das Weiße Haus geschickt, in dem gefordert wurde, die US-Militärpräsenz in der Bundesrepublik nicht zu senken und sich dabei "auf die russische Bedrohung" verständigt.

"Wir sind zuversichtlich, dass Nato-Verbündete wie Deutschland mehr tun müssen, um unsere gemeinsame Verteidigung zu stärken. Gleichzeitig wissen wir, dass die US-Truppen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs geholfen haben, einen weiteren Krieg zu verhindern und vor allem Amerika Sicherheit verschafft haben", wird in der Botschaft der US-Kongressmitglieder gefeiert.

US-Gesetzgeber weisen darauf hin, dass das schwächelnde Bekenntnis Washingtons, die NATO zu verteidigen ", die Aggression und den Opportunismus durch Russland verstärken wird". "Wir glauben, dass solche Schritte die nationale Sicherheit der USA erheblich untergraben und Russlands Position auf Kosten uns verstärken würden", wird im Text des Schreibens betont.

Daran erinnern, in der vergangenen Woche wurde Trumps Entscheidung bekannt, das 34,5 tausend US-amerikanische Kriegskontingent in Deutschland um 9,5 tausend Soldaten und Offiziere zu reduzieren. Diese Zahl von Soldaten sowie deren Familienangehörigen (insgesamt rund 20-25 000 Menschen) soll bis September das deutsche Gebiet verlassen. Einen offiziellen Befehl von diesem Pentagon hat das Pentagon noch nicht herausgegeben.

Zuletzt fordern eine Reihe von Politikern von der sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) beharrlich den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland. Die amerikanische Seite warf SPD-Vertretern als Reaktion vor, die Sicherheit der Nato zu untergraben. Zudem achten die Kommentatoren auf die Verschärfung der Differenzen zwischen Washington und Berlin um das Bauprojekt der Gaspipeline Nord Stream 2 und die allgemeine Zunahme transatlantischer Widersprüche.