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Das laufende Jahr zum schlechtesten in der Geschichte der zivilen Luftfahrt erklärt.

Das laufende Jahr zum schlechtesten in der Geschichte der zivilen Luftfahrt erklärt.

Das laufende Jahr wird das schwerste in der Geschichte der zivilen Luftfahrt sein. Die täglichen Verluste liegen über 200 Millionen Euro. Die Fluggesellschaften weltweit würden im Jahr 2020 74 Milliarden Euro und weitere rund 14 Milliarden im nächsten Jahr verlieren, sofern die zweite Welle des Coronavirus und die Einführung neuer Quarantäne-Maßnahmen fehlen.

Nach Schätzungen der Internationalen Luftverkehrsvereinigung (IATA) wird der Luftfahrtbereich mindestens zwei bis drei Jahre brauchen, um bis zum Krisenzeitraum auf die Transport- und Produktionsmengen der Airline zu kommen. Nicht nur die Transporteure, sondern auch die Hersteller leiden. Angesichts der Krise gingen die Aufträge neuer Maschinen um 80-90 Prozent zurück.

"Die Maßnahmen, die bereits an Bord der Fluglinie gelten, sind durchaus angemessen", zitiert Euronews IATA-Chef Alexander de Juniak. Das Schlimmste sei nun vorbei, meint er. Der Beamte forderte jedoch, keine totale Quarantäne einzuführen, um die Branche so schnell wie möglich wieder aufzubauen.

Inzwischen ist bekannt geworden, dass Frankreich ein Hilfspaket für die Luftfahrt in Höhe von 15 Milliarden Euro zur Verfügung stellt ". Würden wir jetzt nicht eingreifen, würde die Zahl der Arbeitsplätze um ein Drittel sinken. Das sind rund 100.000 von 300.000 Menschen, die direkt oder indirekt in der Branche beschäftigt sind", sagte Finanzminister Brüno le Bürgermeister.

Zudem hat die Europäische Kommission ein Hilfspaket der deutschen Regierung an den Lufthansa-Konzern mit einem Volumen von 9 Milliarden Euro bewilligt. Im Rahmen des Wettbewerbsschutzes verpflichtet sich der Transporter, an den Flughäfen Frankfurt am Main und München 4 Standplätze für Flugzeuge und 24 Landeschlitten abzugeben.