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Botschafter der Russischen Föderation kommentierte die Vorwürfe über die Beteiligung der Russischen Föderation an der Ermordung von Hangoshvili.

Die Aussagen der Behörden der Bundesrepublik Deutschland über die Beteiligung der russischen staatlichen Behörden an der Ermordung in Berlin im August 2019 georgischer Staatsbürger Zelimhan Hangoshvili nicht durch Beweise untermauert. Dies ist der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Ungeraev.

"Wie das Außenministerium uns mitteilte, hat der deutsche Generalstaatsanwalt am 18. Juni 2020 Anklage gegen einen russischen Staatsbürger wegen Mordes im Berliner Tiergarten-Park am 23. August 2019 erhoben. Die Anklageschrift enthält die Behauptung, dass der Mord im Auftrag der russischen staatlichen Strukturen begangen wurde. Dies ist jedoch, wie bisher, durch keine Fakten und Beweise untermauert" - so die von der Botschaft verbreitete Erklärung von Nechajew.

Der Diplomat fügte hinzu, dass in Moskau solche Vorwürfe gegen ihn als goldrichtig und haltlos betrachtet. Der Botschafter erinnerte daran, dass zuvor im Zusammenhang mit dem Mord an Hangoshvili aus Berlin geschickt zwei Mitarbeiter der russischen Botschaft für die angebliche "mangelnde Zusammenarbeit unseres Landes mit der deutschen Strafverfolgung". Obwohl profilierte russische Behörden ohne Zweifel mit den deutschen Kollegen der Partnerkanäle und bieten Antworten auf die Anfragen, bemerkte Ungerjew.

Nach Angaben eines Diplomaten erinnert die Situation sehr an die jüngste "Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mit sogenannten" russischen Hackern "(Cyberattacken auf den Bundestag 2015 - WG)", deren Führung, wie man in Berlin glaubt, angeblich von russischen Geheimdiensten durchgeführt wurde. Wie Nnajew sagte, tragen derartige Aussagen nicht zu einer positiven Entwicklung der "ohnehin schwierigen russisch-deutschen Beziehungen" bei. Moskau nicht ohne Reaktion auf mögliche weitere Maßnahmen gegen sich selbst, die sie jetzt in Berlin bedroht, schloss der Botschafter.

Am Donnerstag sagte Außenminister Heiko Maas, dass Nechajeva im Zusammenhang mit dem Mordfall Hangoshvili ins deutsche Außenministerium gerufen wurde. Der Botschafter kam gegen 16:10 Uhr Ortszeit (17:10 Uhr Moskau) und verließ ihn nach 40 Minuten. Mit Journalisten hat der Diplomat nicht gesprochen.