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Neue Lösungen zur Pandemie des Coronavirus - Einheit der Regierung.

Neue Lösungen zur Pandemie des Coronavirus - Einheit der Regierung.

Nach langer Diskussion wurde eine Einigung erzielt: Die Bundesregierung und die Landesregierungen einigten sich am Mittwoch auf eine gemeinsame Grundstrategie zur Pandemie des Coronavirus.

Zusammen mit der landesweiten Mindeststreckenregelung, der Stärkung der hygienischen Maßnahmen und dem Tragen von Masken wird ein weiteres Verbot von Großveranstaltungen, aber mit möglichen Ausnahmen festgelegt. Nach Angaben des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, sollten solche Fragen in jedem Einzelfall gelöst werden. Der Politiker erklärte am Mittwoch nach einem Treffen der Landeschefs mit Kanzlerin Angela Merkel ": Was in absehbarer Zeit nicht vertreten ist, sind große Partys wie Veranstaltungen in Ischgl oder wo Alkohol mit enger Kommunikation verbunden ist".

- Die Bundesregierung und das Land unterstützen nach wie vor die bestehenden Regeln für Mindestentfernung und hygienische Maßnahmen: 1,5 Meter Abstand, verstärkte Hygiene, Masken in öffentlichen Bereichen und Kontaktbegrenzung.

- Wenn sich die Infektion weiter ausbreitet, kann es weitere Einschränkungen für Kontakte geben.

- Das Ziel des Landes ist es, spätestens nach den Sommerferien wieder normal Schulen zu betreiben und möglichst bald die Vorschulen voll zu betreiben.

- Großveranstaltungen wie Volksausflüge, Straßenfestivals oder Messen sind bis mindestens Ende Oktober verboten. Dies gilt für Aktivitäten, bei denen es unmöglich ist, Kontakte zu verfolgen und Hygienevorschriften zu erfüllen.

- Das Potenzial des Zieltests muss sich entwickeln, insbesondere in Einrichtungen mit besonders gefährdeten Gruppen.

Merkels Treffen mit den Chefs der Bundesländer war das erste persönliche Treffen seit dem 12. März - bisher fanden die Diskussionen in einer Videokonferenz statt. Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow betonte am Mittwochabend, dass das erste persönliche Treffen der Politiker mit dem Kanzler deutlich mache, dass sich das Leben normalisiert ". Aber das bedeutet nicht, dass das Virus nicht mehr gefährlich ist. Das bedeutet nicht, dass das Virus nicht mehr existiert". Auch andere Ministerpräsidenten forderten weitere Vorsicht. Kanzlerin Merkel betonte ": Solange es keine Medikamente, keinen Impfstoff gibt, müssen wir mit der Pandemie leben".

Quelle: dpa/Berlin.