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Welt: Moskau hat einen Weg gefunden, US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 zu umgehen.

Die USA haben kaum die Möglichkeit, den Bau der Nord Stream 2 Pipeline zu beeinflussen. Moskau hat einen Weg gefunden, um die amerikanischen Sanktionen zu umgehen, schreibt die Zeitung Die Welt.

Die Autoren weisen darauf hin, dass früher das Schiff "Akademic Chersky" Gazprom gehörte. Es drohte ein russisches Unternehmen Probleme, aber jetzt ist das Schiff auf der russischen Stiftung STIF aufgenommen. Auf diese Weise kann Gazprom die Gasleitung ohne Angst vor Einschränkungen fertig stellen. Vor allem, weil das Projekt in der letzten Phase der Fertigstellung ist.

Unterdessen lehnen in Deutschland die extraterriatorialen Sanktionen der USA grundsätzlich ab ". Die Regierung unterstützt nach wie vor den Bau von Nord Stream 2 und wird weiterhin politische Unterstützung für die beteiligten Unternehmen geben" - in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Alternative für Deutschland.

Seinen Worten zufolge sollte Deutschland seine EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um eine Debatte über die Beziehungen zu den USA in Gang zu setzen. Es bedarf einer einstimmigen Reaktion Europas auf die wirtschaftspolitische Unabhängigkeit. Die Europäer sollten auch über Gegenmaßnahmen nachdenken, wie etwa Strafzölle auf die US-CNG.

Daran erinnern, dass der US-Senat Anfang Juni ein Gesetz über Sanktionen gegen Nord Stream 2 eingeführt hat, das Maßnahmen gegen Unternehmen vorsieht, die Versicherungs- und Rückversicherungen für die an der Pipeline tätigen Schiffe anbieten. Auch Unternehmen, die die Prüfung, Inspektion und Zertifizierung durchführen, können mit Sanktionen belegt werden. Das deutsche Wirtschaftsministerium befürchtet, dass die US-Sanktionen nicht nur deutsche und europäische Unternehmen betreffen, sondern auch die Arbeit der Behörden betreffen.