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640.000 Menschen wieder unter Quarantäne im größten Land Deutschlands.

Nach dem Ausbruch des Coronavirus in der Metzgerei Toennies im Land Nordrhein-Westfalen ist das öffentliche Leben in den Gebieten Gütersloh und Warendorf wieder eingeschränkt. Insgesamt betrifft es etwa 640.000 Einwohner, berichtet die Zeitung Saechsische Zeitung.

Das Werk in Gütersloh gilt als Ausgangspunkt des Ausbruchs der Epidemie. Mediziner haben 1952 bestätigte Fälle des Coronavirus unter den Mitarbeitern des Unternehmens festgestellt. Ungefähr 7.000 Angestellte werden unter Quarantäne gestellt. Viele von ihnen wohnen im Kreis Warendorf.

Auf Anordnung der örtlichen Behörden dürfen sich jetzt nur noch zwei Personen oder Personen aus einem Haushalt an öffentlichen Orten treffen. Alle Freizeitaktivitäten sind verboten. Auch Museen, Kinos, Fitnessstudios, Hallenbäder und Bars müssen geschlossen werden. Zunächst gelten die Regeln für neue Beschränkungen für eine Woche bis zum 30. Juni.

"Ziel ist es, die Situation zu beruhigen und die Tests auszubauen", sagte der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet. Die Tests sollen die noch unbeantwortete Frage beantworten, ob sich das Virus nur an der Fleischerei ausgebreitet hat oder ob ein Teil der Bevölkerung mit dem Coronavirus infiziert wurde, betonte der Premierminister.