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Neonazis kaufen Immobilien in Ostdeutschland.

Die Verfassungsschutzbehörde ist besorgt über die steigende Zahl der Immobilien- und Grundstückskäufe in ländlichen Gebieten Sachsen und anderen ostdeutschen Ländern durch Personen, die in der Kategorie Rechtsextremisten stehen, berichtet das Portal der Wochenzeitung Zeit.

Laut dem Rechtsextremismus-Experten Henry Krenz werden Objekte häufig für Stützpunkte und als Trainingszentren verwendet. Im vergangenen Jahr gehörten 27 Gebäude in Sachsen extremistischen rechtsextremen Gruppen. Im Jahr 2018 waren 22 Immobilien in ihrem Besitz, und der Trend des Wachstums bleibt bestehen.

Auch in anderen Bundesländern ist die Zahl der Grundstückskäufe durch rechtsgerichtete Extremisten gestiegen. In Sachsen-Anhalt wurden 22 Gebäude und Grundstücke registriert. Und Anfang 2019 waren es neun, so der parlamentarische Antrag.

"Der Erwerb von Immobilien birgt die Gefahr, dass Rechtsextremisten in bestimmten Regionen verwurzelt werden" - auf Anfrage der Funke Verlagsgruppe im Verfassungsschutz.