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Diensthunde in Deutschland lernen, das Coronavirus zu erkennen.

Der Filmdienst der Deutschen Bundespolizei hat zusammen mit dem Veterinärinstitut Hannover ein ungewöhnliches Projekt ins Leben gerufen. Für ihn wurden zehn Hunde mit einer tollen Nuss - Schafskäse, Cocker-Spaniel und Retriever, die immer noch gut in der Suche nach Sprengstoff und Drogen. Jetzt müssen die Vierbeiner lernen, einen neuen Feind zu entdecken: das Coronavirus. Das Training findet mitten in den Wäldern der Stadt Ulmen statt, wo sich die einzige Militärhundeschule in ganz Deutschland befindet.

"Auf Befehl läuft Donny in die Halle. Ein dreijähriger belgischer Schäferhund hat alles, was ihr vor die Nase fällt. Und schließlich steckt sie ihn mit einem Geruchsmuster in die Öffnung und verschlingt ihn. Als Belohnung erhält der Hund einen gelben Ball zum Spielen", so beschreibt die Zeitung Die Welt eine Lektion.

Die deutschen Filmemacher waren selbst beeindruckt von Donnys Erfolgen und ihren Mitschülern, die "Treffer" -Frequenz liegt bereits bei 80 Prozent. In wenigen Wochen wird die Bundeswehr die wissenschaftlichen Ergebnisse des Experiments präsentieren, das parallel in den USA, Frankreich, Großbritannien und Finnland durchgeführt wird. Wissenschaftler der Universität Helsinki gingen zuerst davon aus, dass biologische Materialien, die von Coronavirus-Patienten stammen, einen Geruch mit einer besonderen molekularen Zusammensetzung besitzen, die Hunde unterscheiden können.

Es ist kein Geheimnis, dass vierbeinige Diagnosen erfolgreich bestimmte Arten von Onkologie, Parkinson, Diabetes und Malaria identifizieren. Im letzten Fall funktioniert die Methode nur bei 7 von 10 Patienten.

Wie die Deutsche Welle sagte, haben kürzlich deutsche Virologe Filmwissenschaftler von den Erfahrungen mit COVID-19 abgeraten. Die Hunde werden gerade auf Reagenzgläsern trainiert, in denen das Virus chemisch harmlos ist. Aber wenn es darum geht, mit aggressiven Influenza-Erregern zu arbeiten, kann dies sowohl für Tiere als auch für ihre Mentoren nicht sicher sein.

Außerdem weiß die Bundeswehr nicht viel über die Anwendung von Fähigkeiten in der Praxis. Kaum zu glauben, dass Hundesnasen die Tests ersetzen können. Und auch in Deutschland werden zu wenige Hunde für medizinische Zwecke eingesetzt. Sie werden in der Regel nicht von Kliniken gehalten, weil speziell ausgebildete Haustiere ein normales Leben mit ihren Besitzern führen und nur ab und zu Patienten besuchen. Außerdem stimmen nicht alle dieser ungewöhnlichen Diagnose zu.

"Krankenhäuser und Versicherungen behandeln sie bisher mit Misstrauen, obwohl sie oft Zeit gewinnen und Menschen das Leben retten durften", räumt die DW ein.

Aber der Gründer des Deutschen Hundehaltern-Zentrums, Luca Barrett, ist überzeugt, dass diese Praxis eine große Zukunft hat. Und nicht weit von dem Tag, an dem die gefiederten Pfleger gegen den Coronavirus auf der Wache stehen und statt der Thermoskaner die Besucher von Fußballstadien und Fluggästen überprüfen, die Salons von Flugzeugen und Pflegeheimen untersuchen.