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Die EU reagiert auf die USA mit neuen Zöllen auf ihre Waren.

Ein Vertreter der Europäischen Union erklärte, die europäische Gemeinschaft werde "entschlossen" handeln, wenn die USA weiterhin mit neuen Zöllen für europäische Güter und Produkte drohen. Im Juni haben die Vereinigten Staaten mit Zöllen auf den Import von Bier, Gin und Oliven gedroht und den Skandal verstärkt, der durch die Subventionen der Europäischen Union an Airbus ausgelöst wurde.

Die Europäische Handelskommission Phil Hogan hatte am Vorabend erklärt, Washington habe die Lösung des langjährigen Streits abgelehnt. Tatsache ist, dass seit fast 15 Jahren die Europäische Union und die USA gegenseitig beschuldigt, ihre Märkte der Luftfahrt mit Steuererleichterungen, Forschungsleistungen und andere Hilfe zu unterstützen, sagte die Luftwaffe ". Wir sind bereit, entschlossen im Namen der Europäischen Union zu handeln, wenn wir nicht das Ergebnis, das wir von den Vereinigten Staaten erwarten, im Hinblick auf die Beendigung dieses 15-jährigen Streits erwarten", erklärte Hogan bei einer Sitzung des Handelsausschusses des Europäischen Parlaments.

Hogan kritisierte auch die jüngsten Untersuchungen der US-Geheimdienste gegen EU-Waren, in der Annahme, sie könnten eine "Form der Vergeltung" sein. Es geht um die Empfehlung der amerikanischen Sicherheitsdienste, Zölle für 232 europäische Waren einzuführen, angefangen von Transformatoren bis zu Stahlnägeln ". Es ist ganz unannehmbar. Wenn diese Untersuchungen weiter gehen, wird sich die Europäische Union zusammenschließen und auf diese Weise reagieren müssen", sagte Hogan.

Die Welthandelsorganisation (WTO) hatte zuvor entschieden, dass die Subventionen, die Airbus 2004 von der EU gewährt wurde, illegal waren. Gleichzeitig prüft die Organisation einen Fall von illegaler Unterstützung durch die US-Behörden der US-Luftfahrt-Corporation Boeing. Das Weiße Haus hat im letzten Jahr Zölle von 15-25% auf europäische Waren im Wert von 7,5 Milliarden Dollar eingeführt, was in Brüssel für Irritationen gesorgt hat. Nachdem Washington im Juni deutlich gemacht hatte, dass es neue Steuern auf zusätzliche EU-Waren im Wert von 3,1 Milliarden Dollar pro Jahr in Betracht zieht. Dieser Schritt wurde in der EU als "übertrieben" bezeichnet.

Zuvor hatte die Trump-Regierung Zölle auf Stahl und Aluminium aus der EU verhängt, was Brüssel dazu bewog, markante US-Waren wie Jeans und Motorräder zu besteuern. Trump drohte zudem mit Zöllen auf europäische Autos, was Deutschland besonders stört.