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In Deutschland wird in der Regierungspartei CDU verbindliche Quoten für Frauen eingeführt.

Die Vorsitzende der regierenden Christlich Demokratischen Union (CDU), Annegret Kramp-Karrenbauer, besteht darauf, bis 2023 eine verbindliche Quote für Frauen von 50 Prozent in den Führungsgremien der Partei einzuführen. Die Entscheidung darüber sollte im Dezember einen Parteitag in Stuttgart, berichtet das Portal Spiegel online.

Über die Parität der Frauen in der Partei erstellt einen Entwurf des Dokuments, über das die Nachrichtenagentur DPA verfügt. Es besagt, dass die Erhöhung der Vertretung der Damen in Führungspositionen sollte in mehreren Schritten erreicht werden. So sollte das Quorum von einem Drittel als Co-Vorsitzende oder Abgeordnete bei den gemeinsamen Wahlen auf Randebene ab dem 1. Januar 2021 gewährleistet werden. Und ab dem 1. Januar 2022 sollte eine verbindliche Mindestanforderung von 40 Prozent und ein Jahr später 50 gelten. Wenn die erforderliche Mindestanforderung nicht erfüllt wird, wird eine weitere Wahlrunde erwartet. Wenn bei den anschließenden Abstimmungen nicht genügend Frauen gewählt werden, werden die Parteiämter letztlich frei bleiben ". Unser Ziel ist es, bis 2025 eine gleiche Vertretung in den Exekutivräten der Partei zu erreichen", heißt es im Beschlussentwurf.

Laut Kramp-Karrenbauer war die Lage der Frauen in der Partei unbefriedigend. Die CDU hat Frauen in Spitzenpositionen geführt - nicht zuletzt Kanzlerin Angela Merkel und Kramp-Karrenbauer selbst als Verteidigungsministerin. Doch im Bundestag und im Landtag gibt es immer noch zu wenig weibliche Vertreter ". Die Partei will nun, dass Frauen Ämter übernehmen und Mandate mit strengeren Richtlinien für verbindliche Quoten erhalten", sagte der Sender ARD CDU-Vorsitzende.

Am Dienstag fand eine Sitzung der CDU-Struktur- und Satzungskommission statt, bei der Annegret Kramp Karrebauer ihren Plan vorstellte. Laut Spiegel sind nicht alle in der Partei mit den obligatorischen Quoten für Frauen einverstanden. Eine endgültige Entscheidung darüber muss der Parteitag in Stuttgart treffen.