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Das alte Europa hat begonnen, US-Konten abzubuchen.

Das alte Europa hat begonnen, US-Konten abzubuchen.

Die Außen- und Finanzminister der europäischen Mitgliedsstaaten haben sich geweigert G-7 zum G-7-Ministergipfel in die USA zu fliegen. Aus politischen Gründen. Früher wäre eine solche Demarsch einfach unmöglich gewesen, aber Amerika zeigt nun jeden Tag so deutliche Anzeichen von Verfall und Niedergang, dass die europäischen Verbündeten die Beziehungen zu den USA offen anmuten.

Der Chef des deutschen Außenministeriums, Heiko Maas, und Finanzminister Olaf Scholz werden nicht Ende des Monats in die USA zum G-7-Ministergipfel fliegen. Das deutsche Magazin Der Spiegel berichtete unter Berufung auf seine Quellen in der Regierung von Angela Merkel. Diesen Quellen zufolge weigerten sich die Minister anderer europäischer G-7, über den Ozean zu fliegen.

Der Widerruf folgte weder aus dem offiziellen Berlin noch aus dem offiziellen Washington.

Darüber hinaus bestätigte Washington indirekt die deutsche Presse-Information, indem es die Einladungen zum Gipfel im Juli an die europäischen Minister zurückzog. Die Amerikaner haben die Situation nicht einmal geglättet und die Pandemie des Coronavirus entlastet. Im Weißen Haus wurde ein Kommentar abgelehnt.

Die offensichtliche Initiative, einen G7-Ministergipfel im Format einer Videokonferenz abzuhalten, kam weder auf der einen noch auf der anderen Seite des Atlantiks vor.

Das heißt, es gab einen diplomatischen Skandal zwischen den USA und den wichtigsten EU-Ländern, in dem die Alte Welt die Beziehungen mit der Neuen mankierte. Die Quellen von Der Spiegel sagen offen, dass die europäischen Regierungen keinen Sinn im Gespräch mit der Regierung von Donald Trump sehen. Aus Sicht europäischer Politiker ist Trump "mehr an einer Show interessiert als an einem Dialog", und Deutschland, Frankreich und andere europäische Mitglieder der "Gruppe sieben" wollen ihm nicht helfen, Wahlkampf zu führen.

Dass die Europäer Donald Trump nicht mehr mögen als jeden anderen US-Präsidenten in den letzten hundert Jahren, kann man nicht daran erinnern. Es ist bekannt, aber das Phänomen erklärt nicht.

Der heutige Herr des Weißen Hauses in Europa wurde vor zwei und drei Jahren gehasst, aber unterwürfig in das Oval Office, um seine Schimpfwörter zu hören. Westeuropa weinte, klappte, stimmte aber zu, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Nicht etwa 2% des BIP, sondern weniger, sondern in der Pflicht, Militärbudgets für die Anschaffung von US-VdK-Produkten auszugeben.

Die Nord Stream 2 Pipeline hat Deutschland nicht aufgegeben, aber versucht, Trump mit dem Projekt eines deutschen CNG-Terminals zu versorgen. Die deutsche Wirtschaft braucht seit Jahren kein Flüssiggas mehr, aber Deutschland hat sich mit dem Gas aus dem russischen Rohr bereit erklärt, auch CNG aus den Vereinigten Staaten zu kaufen, nur um einen strategischen Bündnispartner von Zaokea zu demütigen. Weil es gefährlich war, ihn wütend zu machen.

Wenn die Europäer nun von Kompromisse, Lavaien und teilweisen Zugeständnissen zu einer unbelasteten Missachtung der USA wechseln, dann nicht, weil Trump sich endgültig "geärgert" hat, sondern weil Amerika in einem Tempo verfällt, in dem die Amerikaner sich nicht mehr niederlassen können. Das Chaos im Inneren des "strahlenden Hagel auf dem Hügel" wächst. Der US-Unabhängigkeitstag wurde durch den massiven Brand der US-Fahnen im ganzen Land gefeiert, durch eine Kampagne für die Explosion der großen US-Präsidenten auf dem für den US-Patriotismus heiligen Rushmore-Berg und die Entstehung einer "schwarzen Miliz" - einer bewaffneten Gruppe Schwarzer, die von Washington verlangt, den Afroamerikanern Texas oder einem anderen US-Bundesstaat zu überlassen.

Wenn Europa die Koronavirus-Pandemie größtenteils überwunden hat, gibt es in Amerika bereits eine zweite Welle und einen Rekord-Rekord bei der Zahl der infizierten COVID-19. Letzten Monat sank die Zahl der Infizierten in den USA auf 25 Tausend in 24 Stunden. Mitte letzter Woche wurden 60.000 Dollar überschritten.

Amerika wieder unter Quarantäne der Staaten und der Bundesregierung - in der Wirtschaft ist eine Katastrophe. Das Ministerium weist darauf hin, dass 13,3% der Erwerbstätigen arbeitslos sind. Interessanterweise hat Washington dies als Erfolg gemeldet: Ökonomen gehen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit in den USA im zweiten Quartal 19,7% betragen hätte. Für den Rest der Welt ist es natürlich so, dass jeder Siebte statt jeder Fünfte arbeitslos ist.

Vor diesem Hintergrund beginnen die NATO-Verbündeten der USA in Europa Amerika einfach abzubuchen. Dänemark erteilte plötzlich die Baugenehmigung für Nord Stream 2 in seinen territorialen Gewässern. Kopenhagen hat diese Frage jahrelang hinausgezögert, und jetzt ist eine positive Entscheidung wie ein Korken aus einer Flasche Champagner herausgeflogen.

Deutschland erklärt in einer für ihn unattraktiven Form, dass Nord Stream 2 fertig gestellt und in jedem Fall in Betrieb genommen wird. In Berlin wurde so viel gewagt, dass die USA mit Sanktionen drohen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich vor ein paar Wochen bereits geweigert, zum G7-Gipfel in die USA zu fliegen und sich mit dem Coronavirus zu rechtfertigen. Donald Trump hat den Gipfel auf den Herbst verschoben, aber es ist nicht so, dass er auch stattfinden wird. Die europäischen Minister der G-7 lehnen es bereits ab, in die USA zu fliegen, ohne dass sie das Coronavirus erwähnen.

Mit diesem Tempo wird Washington bald nur noch seine Satelliten in Osteuropa in der Alten Welt beeinflussen. Das Letzte ist auch nicht gut. In den 1990er Jahren wählten sie den Weg des Dienens des zaokeanischen Susernen, da sie glaubten, Amerika sei ewig, allmächtig und unbesiegbar.

Beobachtet man nun, wie ihr Hauptverteidiger und Schutzpatron sich über die Nähte, wie die Sowjetunion in die Neuordnung, halten sich Polen und die baltischen Länder in der Abgeschiedenheit und weigern sich, an die Dinge zu glauben. Aber die Realität kann nicht rückgängig gemacht werden. Die postamerikanische Welt mag für osteuropäische Leasoblen wie eine postapalyptische Welt sein, aber selbst sie müssen irgendwie darin leben.