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In Deutschland gefordert, Apotheken mit rassistischen Namen verbieten.

In Deutschland gefordert, Apotheken mit rassistischen Namen verbieten.

In Deutschland begann nach der Ruhe eine neue Offensive gegen die beliebte historische Drogeriemarke "Am Maurer". Wie die Welt schreibt, forderte der niedersächsische Flüchtlingsrat dieses Mal offiziell, alle derartigen Schilder in der Region als "rassistisch" zu entfernen. Und auch alle Straßen, die das althergebrachte Wort "Maurer" in ihrem Namen behalten haben, die im Mittelalter aus dem Nahen Osten und Afrika stammten, umzubenennen.

Rathauschef Kai Weber sagte, dass solche Namen "Menschen mit Bezeichnungen versehen", was in der heutigen Gesellschaft nicht akzeptabel sei, wo "die Sensibilität gegenüber Rassismus in der Sprache deutlich zugenommen hat". Die Besitzerin der Mauretanischen Apotheke in Wolfsburg, Frau Petra Grunwald, deren Familienunternehmen vom Zusammenbruch bedroht war, versucht, sich den Angriffen zu entziehen. Nach Angaben der Unternehmerin, die von der Diaspora in die "Rassistin" aufgenommen wurde, geht der historische Name auf eine Zeit zurück, in der in Europa Drogen aus dem Osten geschätzt wurden, was die Menschen anderer Nationalität nicht erniedrigt, sondern den ersten ausländischen Pharmatikern Tribut zollt. Wenn sie das Schild ändern muss, wird die Erkennbarkeit und Beliebtheit der Apotheke drastisch sinken.

Früher schrieb WG über Angriffe auf die Mauritianischen Apotheken und andere Städte in Deutschland. Übrigens war noch in 2018 der Besitzer der Einrichtung "Bei dem Mauren auf Zajle (so heißt die zentrale Straße Frankfurts - die Anm". RG ")" Alexander Schwarz zum Kompromiss sogar fertig. Die Apotheke konnte jedoch nicht umbenannt werden, weil sie ein historisches Gebäude mit "maurischen" Motiven einnimmt.

Eines dieser Häuser aus dem 17. Jahrhundert hat die RG-Korrespondentin in der Mauretangasse in Erfurt bewundert. Seine Fahwer-, Fast-Spielzeug-Fassade ist mit zwei Kneipen als Köpfe mit offenem Mund geschmückt - in diese Löcher steckten mittelalterliche Brauer frische Heubeutel, die als Werbung für das Getränk dienten. Das Haus heißt "Mauritischer Kopf". Man benennt es wie eine Gasse, bis es einem in den Sinn kommt. Die Erfurter "Maurus" -Apotheke. Hinter dem Glas am Eingang ist eine schwarze Pagenfigur in Scharovare und Turban. Das Provisorium teilte der WG mit, dass auch sie in letzter Zeit pressiert werden, um die "Spuren des Kolonialismus" zu entfernen, aber die Eigentümer halten noch.

Übrigens, mit dem Ersatz von Tonlagen haben die Deutschen auch nicht getroffen. Vor kurzem hat Berlins Verkehrsbehörde angeordnet, eine U-Bahn-Station namens Mauretanstraße in Glinky Street umzubenennen, die ebenfalls in der Nähe liegt. Doch die scheinbar bereits beschlossene Sache ist wieder festgefahren, nachdem die deutschen Bild-Boulevardzeitung den berühmten russischen Komponisten, der oft in Berlin zu Gast war und dort im Jahr 1857 starb, beschuldigt hatte... Den Antisemitismus. Die Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, Karin Prien, twitterte auf Twitter und nannte den Opernautor "Das Leben für den Zaren" nicht viel "antisemitisch-kommunistisch", was Michael Ivanovic natürlich sehr überrascht hätte.

Unter den ersten "Mauretanischen Apotheke" erschien 1517 in Regenburg als Familienunternehmen. 1892 wurde eine dieser Apotheken durch die Entscheidung des Großherzogs von Hessen, Ernst Ludwig, den offiziellen Titel des Hofes verliehen. Heute gibt es rund hundert Apotheken in ganz Deutschland unter dem Schild "Maurer", aber, wie das Magazin Focus sagte, sind sie aus wirtschaftlichen Gründen am Rande des Aussterbens wie andere nicht-nationale Pharmaunternehmen.