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Die Deutschen werden weiter von zu Hause nach der Pandemie arbeiten.

Es gibt nichts Zeitvolleres als eine dauerhafte - diese Volksweisheit bestätigt die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt, wo die meisten Mitarbeiter nicht in die Büros zurückkehren. Laut dem Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (IFO) sind mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen und Unternehmen (54 Prozent) ernsthaft dabei, den Fernbetrieb auch nach Pandemie zu erhalten. Wie die Bild-Zeitung sagte, haben im Zuge der "Krone" -Krise etwa drei Viertel der Firmen in Deutschland ihren Mitarbeitern erlaubt, von zu Hause aus zu arbeiten, was bedeutet, dass es vor unseren Augen einen "nachhaltigen Wandel" gegeben hat. Laut dem Leiter des Zentrums für industrielle Wirtschaft und neue Technologien, IFO Oliver Falk ", wird diese neue Art von Arbeitsorganisation wahrscheinlich nicht vollständig abgeschafft werden". Vielleicht können die deutschen Büroangestellten in Zukunft mehrere Tage die Woche ihre Arbeit im Pyjama erledigen, ohne sich von der Hauskaserne zu trennen.

Wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil erklärte, bereitet er bereits im Herbst Gesetzesänderungen vor, die das Konzept des "Rechts auf Fernarbeit" in das Arbeitsgesetzbuch einbringen. Und der hessische Finanzminister versprach Steuererleichterungen für die Bürger, die der Entfernung zustimmen. So können sie pro Jahr bis zu 600 Euro als Ausgleich für zusätzliche Versorgungskosten sparen. Doch nicht alle Deutschen freuen sich über diese Aussichten. 68 Prozent der arbeitenden Eltern gaben also zu, unter neuen Bedingungen enorm stressig zu sein. Auch 28 Prozent der Bürger der Bundesrepublik Deutschland, die keine Kinder haben, spüren psychische Beschwerden bei der Fernarbeit.

Eine vor kurzem als exotisch geltende Lebensweise kann eine "neue Norm" in Arbeitsverhältnissen schaffen. Wie das Portal politico. eu berichtet, ist die estnische Regierung, die von der Kürzung des Turms aufgrund des Coronavirus betroffen war, einen beispiellosen Schritt in der Einwanderungsgesetze gegangen. Alles, um Ausländer aus der Ferne ins Land zu locken. Für solche "Digital Nomaden" (aktive Reisende mit der Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt online ohne physische Bindung an den Ort zu verdienen) gibt das Innenministerium der Republik spezielle Visa für 12 Monate. Sie werden es ausländischen Drittländern ermöglichen, ein Jahr lang in Estland zu bleiben, indem sie Tourismus und Arbeit legal kombinieren und 90 Tage lang andere Schengen-Staaten besuchen - natürlich, wenn sie ihre Grenzen öffnen. Dafür muss der Arbeitgeber jedoch mindestens 3504 Euro pro Monat und andere Dokumente - z. B. eine Liste von Stammkunden - zur Verfügung stellen.

Übrigens, die Behörden der Insel Barbados haben auch angekündigt, dass sie beginnen, ein jährliches Visum an ausländische Freiberufler oder Unternehmer mit einer stabilen Verdienstquelle in der Heimat zu vergeben. Natürlich werden ihre Steuern an den Kassen des karibischen Staates vorbei gehen, aber die Vorteile - wie bei der Ankunft der klassischen Touristen - sind hoch. Niemand hat die Risiken abgeschafft. Dies bestätigte die Geschichte des globalen Lokdowns aufgrund einer Pandemie, als Zehntausende von Downshiftern oder "Winterträgern", darunter auch aus Russland, in beliebten Resorts in Erwartung von Auslieferungsflügen eingesperrt wurden.