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Leiter des deutschen Außenministeriums: Russland braucht Europa.

Leiter des deutschen Außenministeriums: Russland braucht Europa.

Europa braucht Russland, ohne das es nicht gelöst werden kann, zum Beispiel Konflikte in Syrien oder Libyen. Diese Meinung äußerte der deutsche Außenminister Heiko Maas bei einem Besuch in Tallinn, wo er Gespräche mit Kollegen aus den drei baltischen Ländern führte ". Die Beziehungen zu Russland bedeuten nicht nur Sanktionen und ihre Verlängerung. Europa braucht Russland zum Beispiel, um verschiedene Konflikte zu lösen, wie sie derzeit in Syrien und Libyen auftreten. Wir müssen mit ihnen zu sprechen, aber auch klare Prinzipien zu befolgen" - zitiert den Leiter des Außenministeriums RIA Novosti.

Laut dem Minister sollte die EU Einheit demonstrieren, ihre Außenpolitik koordinieren, um ein ernsthafter Akteur zu werden. Die Notwendigkeit einer gemeinsamen Front wird der EU-Außenministerkonferenz gewidmet sein, die Ende August auf Initiative Berlins stattfinden wird, das jetzt die EU-Ratspräsidentschaft innehat.

"Wir werden darüber diskutieren, wie die Außenpolitik der Europäischen Union gestärkt werden kann, um ein gleichberechtigter Partner für China und die Vereinigten Staaten zu werden, und nicht ein Ball auf dem Spielfeld. Die gemeinsame Außenpolitik der EU ist uns wichtig", erklärte Maas.

Während seines Besuchs in Tallinn erörterte er mit den Staats- und Regierungschefs Estlands, Lettlands und Litauens die aktuellen Themen der Europäischen Union, der regionalen und globalen Außen- und Sicherheitspolitik, einschließlich der östlichen Partnerschaft mit Russland und China, des Dialogs mit der Türkei, der Situation in Syrien und Libyen.

Diese Woche ist Maas auch in Griechenland und Großbritannien. In Athen hat er Gespräche mit dem Außenminister des Landes, Treffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten und Präsidenten geplant, mit denen er die Beziehungen zur Türkei, die Migrationspolitik und die bilateralen Beziehungen zu diskutieren beabsichtigt. Während des Besuchs in Großbritannien wird eine Reihe bilateraler und internationaler Fragen auf der Tagesordnung stehen, in denen es um die Beziehungen zu China, Russland, Iran und die enge Zusammenarbeit innerhalb der NATO und der transatlantischen Beziehungen geht.