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Neustart Kultur - Die Regierung hat einen kulturellen Neustart eingeleitet.

Neustart Kultur - Die Regierung hat einen kulturellen Neustart eingeleitet.

Die deutsche Regierung hat das Programm "Neustart Kultur" zur Unterstützung von Kultur- und Kunstinstitutionen während der Pandemie ins Leben gerufen. Ein Zuschussbudget von einer Milliarde Euro und eine Reihe von Stabilisierungsmaßnahmen werden dazu beitragen, unterbrochene Kunstprojekte wieder aufzunehmen und der Branche eine Perspektive auf Entwicklung zu bieten.

Während der Koronavirus-Pandemie hält die deutsche Bundesregierung unverändert Kurs auf die Förderung von Kultur- und Medienvertretern. Im Juli verabschiedete der Bundestag ein eigens dafür konzipiertes Programm zur Stabilisierung und Entwicklung von Maßnahmen namens "Neustart Kultur". Die Summe der öffentlichen Ausgaben beträgt eine Milliarde Euro.

Ein so solides Budget besteht aus fünf Grundausgaben: Inhalt der kulturellen Infrastruktur, Neustart von Projekten nach einer Pandemie, Entwicklung alternativer digitaler Projekte, Deckung der durch das Coronavirus verursachten Kosten sowie Unterstützung für private Fernseh- und Rundfunksender.

Die bereitgestellten Mittel sollten es den Theatern und Museen, Zirkussen und Festivals, Kulturzentren und Stiftungen, Filmstudios, Kunstcafés und Galerien ermöglichen, wieder voll zu verdienen ". Unser Ziel ist es, die breite, vielfältige Kulturlandschaft Deutschlands nach der Überwindung der Pandemie zu erhalten", betont Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Der Schwerpunkt des Programms "Neustart Kultur" liegt auf kulturellen Institutionen, die überwiegend aus nicht-staatlichen Quellen finanziert werden. Dazu gehören Museen, Theater, Musikvereine und Festivals, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren und Kinos. Für die Unterstützung dieser Einrichtungen wird ein Gesamthaushalt von 250 Millionen Euro ausgegeben, der unter anderem für die Sicherheit in den Kassenbereichen, den Wiederaufbau von Lüftungsanlagen und sanitären Einrichtungen ausgegeben wird.

Eine Priorität des Programms ist die Unterstützung der Frankfurter Buchmesse, deren Entwicklung unter neuen Bedingungen 4 Millionen Euro aus dem öffentlichen Haushalt fließen wird. Subventionen ermöglichen es kleinen und mittleren Verlagen, an dem größten Buchforum der Welt trotz der Koronavirus-Krise teilzunehmen. Darüber hinaus werden die Mittel für die Schaffung einer digitalen rechtlichen Plattform für die Messe ". Die Frankfurter Buchmesse ist das Zentrum der facettenreichen Buch- und Verlagslandschaft Deutschlands. Und unsere Unterstützung sehe ich als Zeichen der Zuversicht für die gesamte Branche", sagte die deutsche Kulturministerin Monika Grütters. Das Gesamtpaket des "kulturellen Neustarts" zur Förderung der Verlags- und Buchbranche umfasst bis zu 25 Millionen Euro.

Rund 50 Millionen Euro werden zur Unterstützung kleiner Kunstunternehmen sowie selbstständiger Künstler und Freiberufler fließen. Im Allgemeinen wurden seit März dieses Jahres die Bedingungen für Kurzarbeit und Steuererleichterungen in den Bereichen Kultur und Kunst so vereinfacht, dass alle krisengeschüttelten Unternehmen und Arbeitnehmer in der Lage, Krisen zu bewältigen.

Mit dem Programm "Neustart Kultur" erhalten die Kulturstiftungen des Bundes zusammen bis zu 50 Millionen Euro zur Förderung ihrer Projekte. Dabei wird ein wesentlicher Teil dieser Zuschüsse an kulturelle Akteure weitergeleitet, damit sie einen persönlichen "Neustart" durchführen können.

Arina Popova.