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In Deutschland wurden die türkischen Kommunisten verurteilt.

In München endete ein mehr als vierjähriger Prozess gegen zehn türkische Kommunisten, denen vorgeworfen wurde, Mitglieder einer terroristischen Organisation zu sein.

Die Angeklagten wurden zu verschiedenen Haftstrafen verurteilt, berichtet die deutsche Wochenzeitung "Der Spiegel". Der Hauptdarsteller - ein gewisser Mußlum E. Münchner Oberlandesgericht als Leiter der terroristischen Organisation im Ausland und verurteilte ihn zu sechseinhalb Jahren Haft. Die anderen müssen zwei Jahre und neun Monate bis fünf Jahre im Gefängnis bleiben.

Aus dem Urteil geht hervor, dass die Verurteilten in Deutschland ein auswärtiges Komitee der Türkischen Kommunistischen Partei/Marxistisch-Leninistische (TKP/ML). In der BRD verdienten Mitglieder der Gruppe auf unterschiedliche Weise Geld und schickten jährlich fast eine halbe Million Euro an die in der Türkei verbotene Kommunistische Partei. Sie rechneten damit, dass die in den 70er Jahren gegründete Kommunistische Partei den Staatsdienst plante. Es stimmt, dass letztere keine Methoden ergriff, einschließlich Gewalt. Es ist bekannt, dass bei derartigen Aktionen der Kommunisten in der Türkei mit Waffen und Sprengstoff mindestens sechs Menschen getötet wurden, darunter Kinder.

Die Verteidigung der Angeklagten bezeichnete das Urteil als Deal mit Ankara, und die Verurteilten selbst wiesen die Terroranklage zurück, indem sie sich selbst als Oppositionelle und Freiheitskämpfer bezeichneten.

Es ist bemerkenswert, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz genau beobachtet die Aktivitäten der TPK/ML, aber in der Bundesrepublik Deutschland ist es nicht verboten.