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Das deutsche Außenministerium verlängerte bis zum 31. August eine Warnung für die Ausreise.

In vielen Ländern, die gut für den Urlaub geeignet sind, steigt die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen wieder an. Einige europäische Staaten, die bisher als sicher angesehen wurden, könnten bald zu einer Risikozone werden. In diesem Zusammenhang verlängerte das deutsche Außenministerium bis zum 31. August eine Ausreisewarnung.

Das Dokument warnt die Bürger vor unnötigen Reisen, mit Ausnahme der meisten EU-Staaten und mit Schengen assoziierten Staaten - Schweiz, Norwegen, Island, Liechtenstein und Großbritannien. Obwohl die Ausreise in diese Länder nicht verboten ist, können im Notfall Urlauber in eine schwierige Situation aufgrund der schwierigeren Ein- und Ausreisebedingungen sowie Quarantäne, schreibt das Magazin Focus.

Dabei wird darauf hingewiesen, dass die Öffnung der Grenzen nach der Pandemie eine große Freude für die Touristen über die neu gewonnene Reisefreiheit war. Es stellte sich jedoch heraus, dass es eine vorübergehende Wirkung hatte, was Experten ernsthaft befürchteten. In vielen touristischen Regionen wie Spanien, Portugal und Österreich steigt die Infektionsrate wieder an.

Für Urlauber bedeutet dies nicht nur ein erhöhtes Ansteckungsrisiko, sondern möglicherweise auch eine Quarantäne nach der Rückkehr, wenn das Land als kurzfristig als Risikogebiet eingestuft wird. Die Quarantäne beträgt in der Regel 14 Tage und unterliegt den Regeln jedes einzelnen Bundeslandes. Personen, die bei der Einreise einen negativen Test vorlegen Sars-CoV-2 mit einer Einreisedauer von 48 Stunden können Einschränkungen vermeiden.

Darüber hinaus nannte das Robert Koch-Institut insgesamt 130 Länder der Welt, die als Risiko für eine Pandemie, einschließlich einiger beliebter Urlaubsziele. Bemerkenswert ist, dass Luxemburg das einzige europäische Land ist, das derzeit aufgrund der Pandemie als ungünstig gilt. In den letzten sieben Tagen hat die Zahl der Infizierten 50 pro 100.000 Einwohner überschritten. Das deutsche Außenministerium hat eindeutig eine Warnung vor der Unzulässigkeit der Einreise. Dennoch sind die Grenzen immer noch offen und es gibt keine Einschränkungen.

Auch beliebte Reiseziele wie Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Ägypten, Cabo Verde, Dominikan und die Malediven sind auf der Liste der Robert Koch Institute aufgeführt. Zu den ehemaligen Sowjetrepubliken zählen Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisien, Moldawien, Russland und die Ukraine.