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Deutschland hat neue Steuern eingeführt, um das Rettungspaket der EU zu finanzieren.

Die Kornakrise hat Deutschland zweimal getroffen: Auf der einen Seite fielen die Steuereinnahmen in der ersten Jahreshälfte um 9,1%, auf der anderen Seite gab es neue Ausgaben. Es handelt sich um ein Rettungspaket für Länder, die von der Koronavirus-Pandemie betroffen sind, das 750 Milliarden Euro kosten wird.

Mit einem abenteuerlichen Rettungspaket wollen 27 EU-Länder die Volkswirtschaften der betroffenen Länder wiederherstellen.

Der so genannte EU-Wiederaufbaufonds wird aus 390 Milliarden Euro an Zuschüssen, 360 Milliarden Euro an Krediten und einem neuen siebenjährigen Haushalt von 1,074 Billionen Euro bestehen. Daher wird das gesamte Rettungspaket einen Rekord von 1,82 Billionen Euro erreichen. Die meisten Fördergelder erhalten Italien, Spanien und Griechenland. Sie können nicht zurückerstattet werden.

Deutschland muss zwischen 2028 und 2058 rund 105 Milliarden Euro in den Fonds zahlen. Dieses Geld plant die Bundesrepublik von Steuern, die noch nicht existieren.

Kunststoffsteuer: Die Bundesregierung wird voraussichtlich ab Januar eine neue Steuer (80 Cent pro Kilogramm Plastik) einführen. 20 Cent bleiben Deutschland, der Rest wird in die EU fließen.

Digitalsteuer: In Zukunft müssen digitale Unternehmen (Google, Amazon, Facebook usw) im Land der Kunden Steuern auf Online-Transaktionen zahlen. Das Geld fließt auch in die Brüsseler Staatskasse.

Emissionsquoten sollten CO2 auch Geld in die Kassen bringen. Sie werden in die EU umgeleitet.