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Die Geschichte zu fahren.

In Berlin gibt es einen großen Skandal wegen eines Denkmals für die Opfer des Holocaust, der vom Abriss bedroht ist. Doch diesmal geht es weniger um politische Unterstützung als um bürokratische Verwirrung. Die Deutschen Eisenbahnen haben beschlossen, eine neue Linie von Schnellzug in Berlin Mitte auf der Route, die eine Gedenkstätte für Roma - Opfer der Nazi-KZ befindet verlegt. Als Ergebnis, so die Deutsche Welle, hat die Geschäftsführung vorgeschlagen, das "Objekt", das sie stört, auf unbestimmte Zeit zu demontieren. Es wird behauptet, dass dies für die Dauer der Bauarbeiten durchgeführt werden. Die neue Stromtrasse wird im Rahmen der Erweiterung der Verkehrsanbindung im zentralen Tiergarten gebaut. In den Entwürfen der geplanten U-Bahn-Linie umhüllt der Bundestag, von dem das Denkmal für die verstorbenen Roma ist nur fünfzig Meter entfernt. Seine Nähe zu Regierungsgebäuden wurde zu einem Symbol der historischen Verantwortung Deutschlands für die Verbrechen gegen die Roma unter den Nationalsozialisten. Die Bundesregierung erkannte ihre Massenmorde 1982 als Völkermord an. Nach Angaben der Historiker wurden die Opfer des Regimes etwa eine halbe Million Menschen. Das Denkmal, das vor acht Jahren eröffnet wurde, sieht nebroskopisch und lakonisch aus: Ein rundes schwarzes Becken mit einem Granitdreieck in der Mitte - es erinnert an die Risse der Gefangenen der Todeslager.

Laut dem Leiter des Zentralrats der deutschen Sinti und Roma (ethnische Roma-Gruppen ". WG") Romani Rosa, über die Pläne der Transporter wurde ihnen bekannt, nach der Tat - mit Vertretern der Minderheiten nicht einmal beraten. Das Unternehmen selbst "äußerte sich verwirrt, dass die Demontage des Monuments erweist sich als ein Problem für jemanden". Der Berliner Senat hat versprochen, Kompromisse zu finden. Unterdessen sind die modernen Sinti und Roma, die in Deutschland leben, überzeugt, dass Doyce Ban als Nachfolger der Imperialen Eisenbahnen, die an der Beförderung von Menschen in Todeslager beteiligt waren, von Anfang an sensibel sein musste. Zuvor schrieb die WG, dass der niederländische Untertanen, dessen Eltern in Auschwitz ums Leben kamen, von der Deutschen Bahn verlangte, die überlebenden Gefangenen und die Angehörigen der Opfer zu entschädigen. Der Brief ging an Kanzlerin Merkel.