Deutschland nachrichten: Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Sport, sowie Weltnachrichten.

Politik Wirtschaft Gesellschaft Welt Sport Kultur

Deutschland plädiert für friedliche Lösung des libyschen Konflikts.

Die deutsche Regierung glaubt, dass eine Lösung des Konflikts in Libyen im eigenen Land gefunden werden soll und nicht mit Hilfe ausländischer Staaten oder ausländischer Truppen.

Das hat der Vizekanzler, Außenminister Gido Westerwelle, heute mit einer Regierungserklärung in einer Sondersitzung des Bundestages im Zusammenhang mit der Verabschiedung des UN-Sicherheitsrats einer Resolution über Libyen erklärt, die den Einsatz von Gewalt gegen den nordafrikanischen Staat erlaubt. Daran erinnern, hat sich Deutschland bei der Abstimmung über dieses Dokument enthalten.

"Wir sprechen uns für einen nationalen Dialog und eine nationale Lösung aus", sagte der Chef des Außenministeriums ". Wir werden nicht an einem Militäreinsatz in Libyen mit der Richtung dorthin deutsche Soldaten teilnehmen", betonte er.

Die deutsche Regierung verstehe diejenigen, die sich für eine Militäroperation ausgesprochen haben, da es um respektvolle Gründe gehe, sagte Westerwelle. Angesichts der vorhandenen erheblichen Bedrohungen und Risiken sei Deutschland aber zu einem anderen Schluss gekommen, gab er an.

Es dürfe dabei nicht darüber gesprochen werden, dass die Bundesrepublik "nicht bereit sei, internationale Verantwortung zu übernehmen", sagte der Leiter der deutschen Diplomatie. Mehr als 7.000 deutsche Soldaten erfüllen Missionen über das Ausland der Bundesrepublik, erinnerte er.

Laut Westerwelle ist die deutsche Haltung eindeutig ": Der libysche Diktator Muamar Gaddafi muss weg". Deutschland werde an dem Militäreinsatz in Libyen aber nicht teilnehmen, schloss der Chef des deutschen Außenministeriums.