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Angela Merkel wird deutsche Verteidigungsministerin wegen Plagiats angeklagt unterstützen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, dem Plagiat für eine Kandidatur vorgeworfen wird, ihre Unterstützung versprochen. Wie deutsche Medien heute unter Berufung auf Quellen in Regierungskreisen berichteten, ist der Rücktritt des Ministers nicht geplant.

Am Vorabend traf sich die Kanzlerin mit dem Minister und versprach, ihn zu unterstützen. Dazu wird der Minister eine offene Erklärung abgeben und erklären müssen, wie sich in seiner Dissertation ganze Absatz von Text aus fremden Materialien ohne Links befinden.

Der mit diesen Vorwürfen verbundene Skandal entwickelt sich einen dritten Tag. Am Mittwoch veröffentlichte die Sueddeutsche Zeitung ein Material, in dem es hieß, dass Qu Guttenberg angeblich einen Teil seiner Dissertation zum Abschluss eines verfassungsrechtlichen Kandidaten abgeschrieben habe.

Das entdeckte bei einer routinemäßigen Prüfung der Jura-Professor an der Universität Bremen, Andreas Fischer-Lescano.

Die Zeitung berichtete, dass es in der Arbeit einzelne Absatz gebe, die wörtlich zitiert werden, ohne Hinweise auf Kreditquellen anzugeben. Die Zeitung hat auch auf der Website zum Vergleich eine eingescannte Seite aus der Dissertation und der Erstlingsseite platziert. Laut den Dokumenten sind einige Absatz in der Dissertation von Guttenberg tatsächlich ohne Änderungen und Links kopiert. Inzwischen haben Journalisten bereits rund 80 unsazitierte Ausleihen von Text in der Arbeit von Guttenberg entdeckt, das Volumen dieser Ausleihen beträgt etwa 30 Seiten. Insgesamt sind in der Dissertation der Leiter des Verteidigungsministeriums mehr als 400 Seiten Text.

Qu Guttenberg hat seine Dissertation 2006 zur Prüfung abgegeben. 2007 verteidigte er sie mit der höchsten Bewertung. Derzeit prüft der Ombudsmann der Universität Bayroit diese Vorwürfe. Der Minister selbst bezeichnet die Abgründe als "unverständlich". "Ich bin gerne bereit zu prüfen, ob unter den 1.000 200 Links und 475 Seiten falsch gestaltet sind, und das in der neuen Ausgabe zu korrigieren", sagte er und bestätigte ", dass er diese Arbeit selbst vorbereitet hat".

Die Opposition fordert, dem Minister das Maß zu entziehen. Die Universität Bayroit, wo sie sich in Guttenberg verteidigte, prüft die Vorwürfe. Am Vorabend sollte der Minister die Parteiveranstaltung in Sachsen-Anhalt besuchen, kam aber nicht an, und unzufrieden mussten sich die Versammelten auseinandersetzen. Schon am dritten Tag pöbeln die Zeitungsüberschriften in Deutschland mit dem Namen zu Guttenberg, die Materialien, die mit dieser "Enthüllung" verbunden sind, nehmen erste Streifen ein und die Nachrichtenausgaben beginnen mit Meldungen zu diesem Thema.

Der Tu Guttenberg gehört laut Umfragen zu den beliebtesten deutschen Politikern. Er stammt aus einer alten adäquaten Gattung und hat den Titel Baron.