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Deutschland verzichtet auf allgemeine Wehrpflicht.

Deutschland verzichtet ab heute auf eine allgemeine Wehrpflicht, auf deren Grundlage sich die deutsche Armee in den vergangenen 56 Jahren gebildet hat. Die meisten politischen und militärischen Experten halten sie für ein Überbleibsel der Vergangenheit.

Die Reform der Bundeswehr sieht seine Umwandlung in eine professionelle Armee vor, die nach den Vorstellungen des Verteidigungsministeriums der Bundesrepublik Deutschland unter modernen Bedingungen in der Lage ist, die Sicherheit des Landes effizienter zu gewährleisten. Dabei wird die Zahl der deutschen Armee nach und nach von der aktuellen 250 auf 185 Tausend 10 davon werden Spezialeinheiten für Aufgaben außerhalb der Bundesrepublik stattfinden und in Auslandsmissionen eingesetzt werden können. Die größten Kürzungen sind von Landestruppen betroffen, die fast halbiert werden.

Die Bundeswehr soll 54,5 Tis der Infanteristen, ein Geschütze-Bataillon, ein VVV-Regiment und drei Panzerbataillons mit 44 Leopard-2-Kampfmaschinen in jedem bleiben.

Im Haushalt ist eine radikale Reduzierung der Verteidigungsausgaben vorgesehen, für die in den kommenden vier Jahren 8 Milliarden Euro weniger als normal zur Verfügung stehen.

Die größte Reform in der Geschichte der Bundeswehr sieht vor, 10-15 Einsatzorte von Kriegsteilen zu schließen, was die 122 der von freiheitlichen Bürgerinnen beschäftigten Arbeitsplätze gefährdet: Arbeiter, Mitarbeiter und Beamte. Formal geht es jedoch nicht um die Abschaffung der allgemeinen Aufforderung. Auch Experten sprechen von einer Aussetzung oder "Einfrierung" der allgemeinen Militärpflicht, einem Moratorium für die Aufforderung.

Im Grundgesetz bleibt der Artikel 12A erhalten, wonach "Männer ab dem 18. Lebensjahr zum Wehrdienst, zum Bundesgrenzschutz oder zu Teilen der Bürgerwehr aufgerufen werden können". Es wird davon ausgegangen, dass es im Falle einer echten Bedrohung der Sicherheit und der Souveränität des Landes gilt und durch das notwendige Gesetz wieder eingeführt werden kann, falls dies erforderlich ist. Neben dem Profi-Militär in der Bundeswehr werden 15 die Tus der Freiwilligen dienen. Junge Männer und Mädchen können sich für die Armee anmelden, ohne sich mit keinerlei Verpflichtungen zu verbinden. Wenn der Dienst sie nicht mag, können sie kündigen.

Die Dauer des freiwilligen Dienstes liegt zwischen einem Jahr und 23 Monaten bei der Wahl eines Soldaten. Um Frauen bei Kasernen zu gewinnen, werden Kindergärten eingerichtet.

Im Verteidigungsministerium hofft man, dass es dem Land gelingt, im Jahr 7,5 Tus Freiwillige zu holen. Doch entgegen den Prognosen, die freiwillig dienen wollen, gibt es nicht viel. Von den 100 Tus anerkannte Jahr zu Bau in die Armee in den Frühjahrsanruf haben sich bereit erklärt, nur Einheiten zu gehen. Experten schließen die Möglichkeit einer Einladung an die Bundeswehr von Bürgern aus anderen EU-Ländern nicht aus, mit anderen Worten von Söldnern. Der Aufruf bleibt nun nur noch in vier der 28 Nato-Mitgliedsstaaten erhalten - in Griechenland, der Türkei, Estland und Norwegen.