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Berlins Polizei sperrte Rebellenkoch den Weg zum Reichstagsgebäude.

In Deutschland ist eine weitere Reihe von "Wochenendprotesten" zu Ende gegangen, die in Berlin und anderen Städten des Landes gegen restriktive Maßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie stattgefunden haben (an die man daran erinnert, dass die Regierung allmählich lockert oder gar abbricht). Diesmal, berichtet Die Welt, ging es ohne die Leidenschaft - vielleicht war der Grund dafür ein Ungetüm, der den Süden Deutschlands gedeckt hat. Aber auch in anderen Regionen kamen weit weniger Teilnehmer auf die Straße als angekündigt. Hinter dem Fehlen weiterer lauter Ereignisse diskutieren deutsche Medien über die harte Inhaftierung des berühmten Showmannes Attila Hildmann in Berlin, eines beliebten Vegan-Kochs, der plötzlich die Berufung des Führers des Volksbundes kovide-dissidenten und Konspirogen in sich entdeckt hat.

Die Szene, die durch die Kiessetten spaziert, drehte sich in der Hauptstadtstraße, wo Herr Hildmann umgeben von mehreren Dutzend Gleichgesinnten und Journalisten mit Fernsehkameras mit Unmut ins Mikrofon über die "weltweite Verschwörung von Behörden und pharmakologischen Konzerten" spekulierte und sich dann mit Sucht entschloss, die nach der Ordnung der Polizisten darüber zu befragen, was die Gründe sind. Zudem forderte er die Mitstreiter auf, direkt zum Bundestag und zum in der Nähe befindlichen Bundeskanzleramt zu gehen, um dort eine Aktion durchzuführen. Am Anfang verfolgten die Ordnungshüter unermüdlich die Entwicklungen, indem sie die Teilnehmer der Veranstaltung - zu Wort, nicht vereinbart - aufforderten, Abstand zu halten und überhaupt zu trennen. Doch dann begannen die vier Ordnungshüter mit entschiedenen Aktionen: Plötzlich umstellten sie Köche, drängten ihn und stießen ihn zu Boden und zogen sie dann in Handschellen unter Pfeifen und "Schande"! -Schreien von der Straße unter die Arme. Doch schon nach ein paar Stunden wurde Hildmann entlassen und kam doch an die Wände der Behörde des Bundeskanzlers, wo vor 100 Mann blaue Flecken und Schürfwunden demonstrierte und von "Unordnung" sprach. Die Polizei kommentierte den Vorfall nicht, bestätigte jedoch, dass ein Bürger Hildmann gegen das bundesweite Infektionsschutzgesetz verstoßen habe.

Insgesamt gab es in der deutschen Hauptstadt rund dreißig Demonstrationen und "Gegendemonstrationen". In München fand unterdessen kein Massenauftritt, anders als im vergangenen Wochenende, statt. Ursprünglich hatten die Veranstalter 10.000 Teilnehmer beantragt, ihnen wurden nur Tausend genehmigt, doch das starke Gewitter, das sich über dem Wiese-Theresas-Platz mit Laute und Blitzen rollte, riss auch diese Pläne ab. In Nürnberg von 500 Menschen hatten die Fluten nicht nur einzelne Laien Angst ". Pfefferminz Dampf", bemerkte dazu ein Polizeisprecher. Kleine im Vergleich zu den Protesten der vergangenen Wochen fanden die Demonstrationen in Stuttgart und Hamburg sowie in Köln, Düsseldorf, Essen und Aachen statt.