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Jeder macht einen, was will: Merkel ist von den Ministerpräsidenten der föderalen Erden ermüdet.

Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten der Bundesländer streiten noch immer über eine Strategie zum Ausstieg aus der Koronakrisis ". Es wird sich mit allen extrem schwierig einigen", sagt Merkel.

Am 6. Mai stand nach einer weiteren Konferenz mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer die Bundeskanzlerin kurz vor dem Abbruch.

"Wir haben keine Strategie, jeder macht, was er will. In Deutschland herrscht Chaos, ich habe es satt, dass andere keine Kompromisse eingehen", sagte Merkel nach dem Treffen.

Dasselbe Bild gab es gestern auch bei einer Tagung von Büroleiter Helge Braun (47 Jahre, CDU) mit den Landesregierungen. Am Sonntag schickte der Politiker den Ministerpräsidenten einen Resolutionsentwurf, der eine Verlängerung von Maßnahmen wie das Tragen von Schutzmitteln in der Öffentlichkeit und die Einhaltung der sicheren Distanz (1,5 Meter) forderte. Zudem glaubt die Bundesregierung, dass Versammlungen mit mehr als 20 Personen noch nicht durchgeführt werden dürfen.

Die Verlängerung der Quarantäne-Regeln trafen die meisten Bundesländer gut, es gab aber auch solche, die dagegen waren. Thüringen etwa erklärte, dass ab 6. Juni alle Quarantäne-Maßnahmen im Boden komplett aufgehoben werden. Auf diesen Schritt sind auch Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorderpommern vorbereitet, wo die kleinste Anzahl der Infizierten erfasst ist.

"Es ist unmöglich, Menschen zu gruppieren, die das nicht wollen, sagte Braun. - Einschränkung der sozialen Kontakte wird in Deutschland bis 29. Juni gelten" Danach kann jedes Land entscheiden, ob es verlängert wird oder nicht "..