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Sozialhilfe: COVID-19-Epidemie schwächt positiven Umgang mit der Europäischen Union.

Die Unterstützung eines europaweiten Projekts durch die Bürger führender EU-Länder wird durch den Koronavirus-Epidemium auf die schwerste Probe gestellt. Der Ausbruch einer Infektionskrankheit und die missglückte Reaktion Brüssels auf die ausbrechende epidemiologische Krise haben die positive Haltung der Menschen in Deutschland, Italien und Frankreich gegenüber einem "gemeinsamen Europa" dramatisch abgekühlt.

Wie sich bei einer für den Sender Euronews durchgeführten soziologischen Umfrage herausstellte, gaben 61 Prozent der Bürger in Italien, 47 Prozent in Frankreich und 40 Prozent in Deutschland an, ihren günstigen Umgang mit der Europäischen Union COVID-19 geschwächt zu haben.

Dabei stellten 70 Prozent der Italiener, 60 Prozent der Deutschen und 57 Prozent der Franzosen fest, dass der Block nicht genug getan habe, um ihre Länder während der Pandemie-Zeit zu unterstützen. Bemerkenswert: Zwei Drittel der befragten Befragten sprachen sich für eine Stärkung der Landesgrenzen als Hauptbestandteil der Sicherheit ihrer Staaten aus.

Wie erwähnt, wird eine soziologische Studie unter 1,5 Tausend Bürgern in jedem der drei genannten EU-Länder durchgeführt.