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Lohnerhöhung: Neue CDU-Vorschläge im Kampf gegen Koronakrisis.

Zuletzt ist die CDU-Parteiführung kaum zu hören, doch diese Woche erschien Annegret Kramp-Karrenbauer (57 Jahre) endlich mit einer wichtigen Erklärung vor den Augen der Presse. Die Politikerin sprach sich gegen ihre Kollegen aus, die versuchen, den Gesetzentwurf zur Minderung des Mindestlohns voranzutreiben.

"Hände weg vom gesetzlichen Mindestlohn", sagte Kramp-Karrenbauer in Richtung ihrer parlamentarischen Gruppe.

Mitten in der Koronakrisis der CDU-Parteipolitik ging es darum, über den Rückgang des unteren Lohneinsatzes zu diskutieren, um die Wirtschaft vor dem Zusammenbruch zu retten.

Das interne Dokument der Arbeitsgruppe Joachim Pfeiffer (53 Jahre, CDU) in Wirtschaftsfragen spricht von einem "Neustart der Wirtschaft" und empfiehlt der Bundesregierung, die Mindestlöhne wegen des erhofften "wirtschaftlichen Rückgangs und sinkenden Einkommens" zu senken. Zumindest die gesetzliche Mindestlohngrenze dürfe im nächsten Jahr nicht erhöht werden, heißt es.

Die Lohnuntergrenze liegt derzeit bei 9,35 €pro Stunde und soll ab Januar 2021 auf 9,80 €steigen. Eine Kommission von neun Experten soll prüfen, ob eine Lohnerhöhung bis Ende Juni sinnvoll ist.

"Deutschland darf sich nicht auf Kosten der Arbeiter erholen. Meine Kollegen sind zu weit gegangen", sagte Annegret Kramp-Karrenbauer.

Klare Aussage des CSU-Abgeordneten Folker Ulrich (44) ": Die Gründe für den höheren Mindestlohn liegen darin, dass die Deutschen normal leben können. Das niedrigere Einkommen würde auch die Kaufkraft verringern. Um die Wirtschaftskrise in den Griff zu bekommen, müssen wir die Nachfrage stärken, auch durch höhere Einkommen". Die Nachfrage sei in der Lage, die Nachfrage zu stärken.