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München verboten Holocaust-Symbole in Protestreden.

Die Behörden in München haben das Tragen von David-Stern und gestreiften KZ-Roben bei Protesten gegen das Tragen von Schutzmasken und die Durchführung von Impfungen gegen den Coronavirus verboten. Personen, die sich nicht der Anordnung stellen, würden bestraft, berichtet die Sueddeutsche Zeitung.

Einige Teilnehmer der Manifestationen sind bemüht, mit den Zeichen des Nazi-Zeitalters die Aufmerksamkeit auf das Problem der "verbindlichen Impfung" der Bevölkerung gegen die Pandemie zu lenken. Sie befürchten, dass Einschränkungen im Kampf gegen das Koronavirus letztlich dazu führen könnten, dass Menschen die Rechte und Freiheiten verlieren.

"Die Verwendung von Holocaust-Symbolen gilt als Verstoß gegen Versammlungsregeln. Jeder, bei dem diese Zeichen auf der Kleidung gefunden werden, muss bestraft werden", sagte ein Polizeisprecher in München.

In Deutschland wurde der Austausch der Konzepte bei massiven Protesten gegen die Impfung alarmiert. Dabei wurde festgestellt, dass die Faschisten einen "jüdischen Stern" zur Identifizierung und Kennzeichnung der Juden eingeführt hatten. Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sagte, der Einsatz des gelben Sterns sei unzulässig und notfalls würden solche Verfehlungen per Gesetz verfolgt. Die unverkennbaren Aktionen der Manifesteure könnten Extremisten nutzen, sagt der Politiker ". Ich begrüße Maßnahmen, um dem gegnerischen Antisemitismus ein Ende zu setzen", sagte seinerseits der SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Ritter.

In Deutschland nimmt unterdessen die Bewegung gegen die Quarantäne im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu. Die Protestauftritte hielt auch nach Aufhebung des Teils der Einschränkungen nicht an. So gab es am vergangenen Wochenende allein in Bayern mehr als siebzig Auftritte.