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Onkel Sam geht Englisch.

Die Beziehungen zwischen Berlin und Washington haben einen neuen Riss gegeben - das zeigen Lecks, die auf beiden Seiten des Atlantik. Am Anfang berichtete das Wall Street Journal, Trump habe beschlossen, das 35.000 US-Militärkontingent in Deutschland deutlich zu reduzieren. Die Angaben bestätigte dann Der Spiegel. Offizielle Vertreter in den USA erkennen nicht, widerlegen aber auch nicht die Existenz der Anordnung, so der WSJ, der bereits vom Nationalen Sicherheitsberater Robert O Bryan unterzeichnet wurde.

Wie die Zeitung behauptet, werden bis September 9500 US-Soldaten das Bundesgebiet verlassen. Die Quellen der deutschen Ausgabe klären, dass das Pentagon vorbereitet ist, 5 bis 15 tausend Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Nach einer Version war Trumps Entscheidung eine rein impulsive Reaktion - "durch die Wut von Angela Merkel, eine Einladung zum G7-Gipfel anzunehmen", die der Gastgeber des Weißen Hauses ursprünglich geplant hatte, bereits im Juni in Washington abzuhalten. Doch noch im vergangenen Herbst äußerte sich der Republikaner verärgert darüber, dass die Deutschen ", die von der militärischen Präsenz der USA profitieren, die finanzielle Belastung nicht ausreichend teilen". In Berlin ist man sich mit den Vorwürfen nicht einig: Allein in den vergangenen sieben Jahren habe es mehr als 240 Millionen Euro aus dem deutschen Haushalt gedauert, um Versorgungsleistungen zu bezahlen, Gebäude- und Grundstücksbetreuung, die das US-Militär nutzen ". Die Regierung muss" Danke "der Trump-Regierung sagen und einen kompletten Abzug der US-Truppen vereinbaren. Sie sollen auch ihre Atombomben mitnehmen", so der Fraktionsvorsitzende der Linken, Dietmar Bartch.

Bisher blieb Deutschland Europas Erster und Zweiter der Welt (nach Japan) Auslandsplazarm des Pentagon. Der Luftwaffenstützpunkt Ramstein im Land Rheinland-Pfalz, wo die Amerikaner nach offenen Quellen einen großen Teil ihrer taktischen Atomwaffen lagern, dient als Sitz der US-Luftwaffe in Europa und als Schlüsselstützpunkt für ihre Einsätze im Nahen Osten, in Afghanistan und in Afrika.